ARBEITEN
ARBEITEN
2010
- fluid acts of deviation
"fluid acts of deviation" - Photo © Swen Eric Scheuerling- Premiere 24. Juni 2010, fleetstreet - Hamburg
Stück für 2 Tänzer/Performer -
Die Landung lokalisieren.
Beim Einatmen Kontakt aufnehmen.
Abbiegen und brüsk wenden. -
fluid acts of deviaton, 2010 - Photo © Swen Eric Scheuerling -
Den Kontakt lokalisieren.
Brüsk wenden und landen.
Im Einatmen abbiegen. -
Erinnerung ist ein sinnliches Fragment eines vergangenen Augenblicks, eine vielleicht nebensächliche und doch essentielle Randerscheinung. Sie ist nie dieselbe. Sie verändert sich je nach Beschaffenheit der Gegenwart und verbindet sich mit ihr: Sie wird schöner oder erschreckender, ein Teil wird weggelassen oder ein Nebenschauplatz vergrößert.
`fluid acts of deviation` dreht sich um die fließende Verbindung zwischen Erinnerung und der Wahrnehmung des Moments.
Ein Zustand, der sich aus der Bewegung des Sich-Erinnerns, des Vergessens und des Neu-Erfindens speist. Jede Aufführung oszilliert um die Grundchoreographie von fluid acts of deviation. Jede Handlungsentscheidung eröffnet eine neue Sicht auf die Zusammenhänge und führt zu einer der möglichen Versionen der Geschichte.Rauschen, Romantik und treibende Skweee-Loops sind Materialien für den Sound der Klanginstallation von Andreas M. Otto (Komponist), deren Sound die beiden Performer mit ihren Entscheidungen selbst gestalten. Es entsteht ein Klangraum, der im Tanz selbst aufgeht.
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fluid acts of deviaton, 2010 - Video [ 04:44 ]
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Künstlerische Leitung,
Choreografie, TanzVictoria Hauke Tanz & CoCreation Philipp van der Heijden Musik Andreas M. Otto Dramaturgie Jens Dietrich Bühne Swen Eric Scheuerling Licht, Bühnentechnik Henning Eggers Public Relations Ulrike Steffel Praktikantinnen Guadalupe Ramírez Sánchez,
Navina Nervala - Gefördert von: Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Unterstützt durch: K3 – Zentrum für Choreographie, Tanzplan Hamburg
2009
- ( ) else
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"()else" - Video [ 04:34 ] / Download Quicktime (35MB)
- Uraufführung Hamburg 25. März 2009
Hamburger Sprechwerk -
Im Mittelpunkt von ( )else steht der Körper als Medium für den Austausch von Kräften mit dem „Anderen“. Inwieweit erfährt sich der Mensch, der sich dem Einfluss fremder Energien aussetzt und mit Intensität in neuartige körperliche Befindlichkeiten eintaucht, selbst als Unbekannten, als hybriden Akteur? Als Quelle von leidenschaftlichen oder auch monströsen Affekten? Was deckt dieser Vorgang auf? Irritation? Befriedigung? Humor?
In einem Setting aus Licht, Bühneninstallation, live-processiertem Cello und Videoprojektionen loten die Tänzer Schwellen und Umschlagstellen von Energien zwischen dem „Selbst“ und dem „Anderen“ aus. Sie senden und empfangen, assimilieren und verwandeln Kräfte und Signale, stoßen an Grenzen von physischen Standpunkten und Kommunikationsmöglichkeiten. Im Spannungsfeld zwischen Hingabe und Widerstand, zwischen Bewegungsfluss und Starre wird so der Raum zwischen vermeintlich Eigenem und vermeintlich Fremden erforscht.
"()else" - Foto © Udo Kilian
"()else" - Foto © Udo Kilian- Künstlerische Leitung, Choreografie, Tanz: Victoria Hauke
- Tanz & CoCreation: Olaf Reinecke
- Live-Komposition (Cello & Computer): Andreas Otto
- Licht: Udo Kilian
- Video: Josephin Böttger
- Dramaturgische Mitarbeit: Katharina Pewny, Barbara Schmidt-Rohr
- Bühne: Victoria Hauke
- Öffentlichkeitsarbeit: Liv Sachisthal
- Technik: Henning Eggers
- Gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien Hamburg.
- Klaus Witzeling/Ballettanz (Mai 2009)
„....Der gebannte Zuschauer beginnt zu ahnen, dass die „andere Welt“ die seine spiegelt......Das Stück bebt nach.“ - Irmela Kästner / Welt, (30. März 2009)
„Zwischen Hauke und Reinecke ergeben sich starke Momente hybrider Verschraubungen...“
2008
- "Superimposing —"
- Von und mit Stefan Dreher und Victoria Hauke und Gästen
"Superimposing —" © Udo Kilian- Uraufführung Münchner Fassung Februar 2008
Muffathalle - Uraufführung Hamburger Fassung
und Premiere Mai 2008
Kampnagel - SUPERIMPOSING ist eine Produktion von Victoria Hauke und Stefan Dreher in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien Hamburg, und Les Halles de Schaerbeek Brüssel. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Dieses Projekt wird ermöglicht durch den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Gefördert durch das Nationale Performance Netz aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes.
- Idee/Choreographie/Tanz: Victoria Hauke, Stefan Dreher + Gäste
- Dramaturgie/Regie: Inga Helfrich
- Dramaturgische Mitarbeit: Katharina Oberlik
- Musikalische Mitarbeit: Andreas Otto
- Licht: Udo Kilian, Hans Peter Boden
- Bühnenbild: Stefan Dreher, Lawrence Malstaf
- Presse-/Öffentlichkeitsarbeit, Produktionsmanagement: Tina Meß
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Der Begriff „superimposing“ kommt aus der Fotografie und steht für das Übereinanderlegen zweier Bilder. Die Münchner und Hamburger Choreografen Stefan Dreher und Victoria Hauke haben sich dazu entschlossen, gemeinsam ein Stück zu machen, ohne sich persönlich zu kennen. Sie sind in ihren jeweiligen Wohnorten geblieben und haben über mehrere Monate eine Fernarbeitsbeziehung aufgebaut. Kommuniziert haben sie ausschließlich per Telefon und Email. Die beiden Choreografen setzen sich mit der Erfahrung von Abwesenheit und Alleinsein – im Leben wie auf der Bühne – auseinander und begegnen sich nun in Hamburg zum ersten Mal auf der Bühne.
2007
- "catch22soloA"
"catch22soloA" - Videoprint © Yolanda Gutierrez- Uraufführung März 2007
Hamburger Sprechwerk - Mit Unterstützung von NPN, Nationales Performance Netz aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes.
- Weitere Aufführungen:
WorkinProgressShowing '150% made in Hamburg' / Kampnagel Hamburg,
Hamburger Sprechwerk,
Tanzkonkret Köln,
Dance Kiosk Hamburg - Choreographie/Tanz/Bühne: Victoria Hauke
- Künstlerische Assistenz: Olaf Reinecke
- Tonrealisation: Veit Kenner
- Outfit: Johanna von Renner
- Licht: Christian Sellin
- Dauer: 55 Minuten
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„catch 22“ ist englisches Synomym für „Zwickmühle“. Der Begriff entstammt dem gleichnamigen amerikanischen Roman von Joseph Heller (1961). Zentral im Roman ist das Prinzip der Kausalkette: die Wirkung selbst ist Ursache des Ereignisses oder „was war zuerst da, das Huhn oder das Ei“
In „catch22soloA“ zoomt Victoria Hauke in eine Endlossschleife zwischen dem Wunsch nach sinnlicher Entgrenzung und der Notwendigkeit, Strukturen zu etablieren und Orientierung zu ermöglichen. Es geht um Leidenschaft, Sinnlichkeit, Unschärfe, Orientierung, Wuchern, Spiel, Struktur, Linearität und Rausch. Die Choreografin bringt Kontrollverzicht ins Spiel im Versuch, innere Bewegung und äußere Realität auf immer wieder neue, unvorhersehbare Weise zu vereinbaren, aufeinander prallen zu lassen oder Zwischenbereiche zu betreten.
Die unvorhersehbare Wendung, der Überraschende Moment, das Verfolgen einer bislang unbekannten Möglichkeit in Bewegung und Choreografie wirbeln Innen- und Außenräume durcheinander.
Die Frage nach Hierarchien und Wertigkeiten in der Wahrnehmung stellt sich: Was ist relevant, welche Kriterien von Körper und Sinnen dürfen mitspielen?Auf amorph, fragil wirkenden und doch gleichzeitig den Bühnenraum begrenzenden mobilen Flächen aus halbtransparenten Folien hinterläßt die Tänzerin während der Performance Spuren, mit denen sie im weiteren Ablauf in Dialog tritt, und das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung auf eigene Weise interpretiert.
- Die Welt (30.3.2007)
"Victoria Hauke öffnet Spielräume. Seit 1992 experimentiert die Hamburger Choreografin und Tänzerin mit Körper und Bewegung, die sie ins Verhältnis setzt zu Licht, Klang und variablen Räumen. Bewegung, die sich choreografisch immer wieder selbst hinterfragt, neu ordnet, ihre Motivation gezielt einsetzt und steuert. Wie in einem Versuchslabor. Die Nähe zur bildenden Kunst hat Victoria Hauke bereits ausgiebig ausgelotet, viele Jahre waren Galerieräume die bevorzugte Bühne für ihren Tanz. Umso aufschlussreicher ist es, mit der Uraufführung ihrer Soloarbeit "catch22soloA" im Hamburger Sprechwerk zu erleben, wie ihre Kunst mit der Rückkehr ins Theater an Erzählkraft und Lebendigkeit gewinnt.
Hauke stellt sich der Frage nach Ursache und Wirkung, nach dem Widerspruch von choreografischer Ordnung und tänzerischer Leidenschaft, spielt mit dem Zufall, der sich immer wieder in die Quere stellt. Sie geht zum Mischpult, schaltet die Musik ein. Ein anhaltender Ton erklingt, bevor harte Beats einsetzen. Sie sucht sich einen Ort im Raum, schon springen die Soundimpulse auf ihren Körper über, und sie beginnt zu tanzen.
Doch bald kehrt sich das Bild um. Dann ist es nicht mehr die Musik, die sie antreibt. Vielmehr scheint sie mit ihren Drehungen und ausholenden Armschwüngen die Klangströme ihrerseits zu lenken. Klare Schnitte setzt sie im Versuchsablauf, läßt sich nicht etwa treiben. Im Hintergrund spannt sich zwischen fahrbaren Ständern hauchdünnes Zellophan, wirft mit jedem Windhauch Momente von Unsicherheit auf.
Später tanzt die Protagonistin hinter dieser transparenten Wand. Ein Spiel mit der Unschärfe beginnt, das dem Tanz zunehmend poetische Qualität und Sinnlichkeit verleiht.
Zwischendurch nimmt sie ein Mikrofon, reizt die Erwartung der Zuschauer mit Sätzen wie: "Ich ziehe mich jetzt aus.", deutet mit der Art und Weise ihres Sprechens sogleich die Absurdität ihrer Ankündigung an. Sie behandelt die Wörter wie Material, gesampelt verselbstständigen sie sich, schichten sich in Lagen übereinander.
Als Choreografin erweist sich Victoria Hauke im besten Sinne als strenge Analytikerin. Ihr schöner filigraner Tanz und ihre klare unprätentiöse Performance lassen sich in ihrem jüngsten Stück keine Fesseln anlegen. Bei aller Schlichtheit ist es der offene Umgang mit dem Material, der dem Publikum eine Vielzahl von Beobachtungsräumen erschließt.
Die "Zwickmühle", die der Begriff "catch22" bezeichnet, erweist sich am Ende als unerschöpfliches, mitunter gar humorvolles Experimentierfeld."
ik - "a lot of now now"
- Uraufführung Oktober 2007
Schauspielhaus Hamburg, Rangfoyer
Eröffnung der Veranstaltungsreihe "Entschleunigung" - Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Ton: Veit Kenner
- Dauer: ca. 17 Minuten
-
a lot of now now
da ist das Spiel mit Lust an Geschwindigkeit von Sinnesreizen, mit flimmernder Gelassenheit, mit Reizüberflutung, mit multiple tasking für den Körper, mit Zentrifugalkrafta lot of now now
bewegt sich da, wo die Empfindungen sich umstülpen, wo die Dichte an Sinnesreizen sich mit einem großen BLOBB öffnet und Zeit länger dauert als sie dauert - "4legs" (4legs bis 4legs.five)
"4legs 2" © n.n.
"4legs 2" © n.n.- 1 Performer, 1 Musiker/Videooperator
- Bühne/Raum variabel/raumspezifisch
- Dauer: 20 Minuten
- Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Original Video: Anja Steidinger
- Videobearbeitung/-entwicklung: Veit Kenner
- Ton: Veit Kenner
- 4legs (1. Version), 2005 Wohnung in Hamburg-Eimsbüttel
4legs1 (Videoversion)
4legs2 (3. Version), 2005 Ladenschaufenster, 'feld für kunst', Hamburg
4legsFilm, 2005, Filmschnitt, geschichtet aus den ersten 3 Versionen
4legs4, 2007 (5. Version), 3. Norddeutsches Tanztreffen Osnabrück
4legs.five, 2007 (6. Version), 4. Norddeutsches Tanztreffen, Schwankhalle Bremen
"4legs.five" - Photos © Udo Kilian-
2005 begann Victoria Hauke zusammen mit der Videokünstlerin Anja Steidinger und dem Tondesigner Veit Kenner die Performance 4legs zu entwickeln. Das Ziel war, ein Performance Format zu schaffen, in dem ein Thema über einen längeren Zeitraum unter verschiedenen Gesichtspunkten erforscht werden kann, 4legs ist seitdem zu einer Serie von Performances und Film (4legs bis 4legs.five) geworden und wird jedem neuen PerformanceOrt raumspezifisch weiter entwickelt.
In „4legs“ beschäftigen die Künstler sich mit dem Einfluss, den die architektonische atmosphärische Beschaffenheit eines Raumes auf den energetisch sensorischen Zustand des Körpers in Bewegung hat.
Es geht hierbei um die Verschränkung von Intimität und Öffentlichkeit, um Privatheit und exponiert sein.Wie die vier Beine eines Tisches begrenzen die Eckpfeiler des exponierten Fensterkastens einen kleinen Raum von exakt den Ausmaßen des Wohnungsflurs, in dem die Choreographie entstand und die Originalaufführung stattfand, die von nur einem Zuschauer gesehen wurde. Videomaterial und Choreografie dieser Performance sind Grundlage für die nächste Performance. Gläserne Wände und die Sichtbarkeit von der Strasse her heben hier in dem Schaufensterkasten jedoch jede Privatheit auf.
Jeder neue Aufführungsort verändert die bestehende Performance durch seine spezifische Räumlichkeit, hinterlässt einen Abdruck in der Choreografie, im Video und in der Rauminstallation. Spuren von Zeiten, Orten und Bewegungen überlagern sich. Das Original rückt in die Ferne und verändert sich in der Erinnerung .
Intimes und Öffentlichlichkeit nehmen Einfluss aufeinander, treten in neue Beziehungen, räumliche Dimensionen und Größenverhältnisse geraten aus den Fugen, Wirklichkeit und Fiktion fallen ineinander.
2005
- "nowhasbeen - dance, video, sound"


"nowhasbeen" - Photos © Lucia Lommel- Kunsthaus, Hamburg
- Choreographie/Regie: Victoria Hauke
- Tanz/CoCreation: Wobine Bosch, Olaf Reinecke, Victoria Hauke
- Video: Anja Steidinger
- Stimme: JadeValour
- Tondesign: Veit Kenner
- Dramaturgie: Torsten Beyer
- Kostüm: Johanna von Renner
- Licht: Christian Sellin
- Videoassistenz: Kirsten Rusche
- Bühnentechnik: Uwe Sinkemat
- Dauer: 56 Minuten


"nowhasbeen" - Photos © Jürgen Höfer- Hamburger Abendblatt (30.9.2005)
"Sieht der Zuschauer die Bewegung eines Tänzers, ist sie auch schon vorbei. "nowhasbeen" nennt Victoria Hauke ihr neues Tanzexperiment. Ein Spiel dreier Körper mit dem Unvorhersehbaren, wie sie es nennt. In dem sie Merce Cunninghams "Planning the Unpredictable" auf ihre Weise erprobt. Als Partnerin von Wobine Bosch und Olaf Reinecke spürt die Choreographin mit Video, ....und der Live-Sprechstimme von Jade Valour dem Zeitgefühl des Körpers im Wechsel von Bild, Bewegung und Klang, von Beschleunigung, Verzögerung und Stillstand nach." - Die Welt (30.9.2005)
"Der Tanz entzieht sich jeglicher Gewohnheit."
2004
- "time"
"time" - Photo © Veit Kenner- Sprechwerk, Hamburg
- Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Tondesign: Veit Kenner
- Outfit: Johanna von Renner
- Dauer: 10 Minuten
- "time"
Das von Victoria Hauke choreographierte und getanzte Solo ist eine Studie zum Thema Zeit: Die verschiedenen Zeitrechnungen, unser von zeitlichen Regeln bestimmter Alltag und die Zeitgebundenheit darstellender Kunst unterliegen dem Stück "time". Rhythmen und Beats der Klangcollagen von Veit Kenner bilden Signale, zu denen Victoria Hauke ein Spiel mit den Tempi entwickelt. Zeitraffende und -verlangsamende, vor-, rücklaufende und eingefrorene Bewegungen nehmen Einfluß auf die Koordination des Körpers. - "margo/time/signs"
- Centro Wifredo Lam, Havanna, Cuba
Im Rahmen der Ausstellung "bailar en la casa del trompo" - Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Tondesign: Veit Kenner
- Outfit: Johanna von Renner
- Dauer: 11/10/09 Minuten
2003
- "signs without title"
"signs without title" - Photo © Veit Kenner- Kunsthaus Hamburg
- Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Tondesign: Veit Kenner
- Outfit: Antoni Knigge
- Dauer: 14 Minuten
- "And now the clown is doing some magic for us"
- Phoenix-Hallen, Harburg
Im Rahmen der Ausstellung "Phoenix Art 2003. Erró, Fahlström, Köpcke, Lebel." - Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Tondesign: Veit Kenner
- Outfit: Antoni Knigge
- Dauer: 12 Minuten
- "divers.e"
- Kampnagel Hamburg, Festival "Feuer und Flamme"
- Choreographie/Tanz. Victoria Hauke
- Cello: Uwe Schade
- Dauer: 25 Minuten
- Hamburger Morgenpost (8.4.2003)
...Im ersten Teil ist Victoria Hauke`s nuancierter Tanz im Dialog mit der Cellomusik von Uwe Schade. Seine berührenden Klänge geben nicht nur Impulse, sondern der Tänzerin mal mehr mal weniger Raum. Die Musik des Cello`s scheint Brücke und Trennungsgrund zugleich zwischen den beiden Menschen auf der Bühne zu sein - eine aufregende Performance der beiden Hamburger Künstler."
2002
- "Pärk. Phase zwei" - Ein choreographisches Spiel"



"Pärk. Phase zwei" - Photos © Höfer/Hörger- Premiere: Kunsthaus Hamburg, Barlach Halle K
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Trinidad Martinez, Nicole Krüger, Carolina Zemojtel
- Overheadprojektion: Katrin Bethge
- Rauminstallation: Lydia Hartmann
- Tondesign: Veit Kenner
- Kostüm: Johanna von Renner
- Assistenz Overheadprojektion: Marc Thomsen
- Dauer: 62 Minuten
- Mit Unterstützung von: Hamburgische Kulturstiftung, Foko, Unilever, Hertz, Sportkaap,dezent, Höfer/Hörger Bildagentur


"Pärk. Phase zwei" - Photos © Höfer/Hörger- "Pärk. Phase eins"



"Pärk. Phase eins" - Photos © Höfer/Hörger- Kampnagel Hamburg, Festival "Feuer und Flamme"
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Nicole Krüger, Carolina, Zemojtel, Victoria Hauke
- Overheadprojektion: Katrin Bethge
- Rauminstallation: Lydia Hartmann
- Tondesign: Veit Kenner
- Kostüm: Johanna von Renner
- Assistenz Overheadprojektion: Marc Thomsen
- Dauer: 45 Minuten
- Mit Unterstützung von: Hamburgische Kulturstiftung
- ...Der Raum als komplexes soziales System wird zum Modell für reale Kommunikation und Spieltheorie zwischen Fesselung und Befreiung, Begrenzung und Entgrenzung , Gewinn und Verlust. Entsprechend bezieht sich der Titel des Stückes auf ein altes schwedisches Ballspiel, das den Regeln nach auf Raumeroberung zielt.
2001
- "signs"
- Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Ton: Ivo Vossen
- Clubauftritte in Hamburg
- Dauer: 7 Minuten
- "margo Soloversion"
"margo Soloversion" - Photos © Lauritz Lipp- Architekturzentrum Hamburg
- Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Overheadprojektion: Katrin Bethge
- Tondesign: Veit Kenner
- Kostüm: Katrin Betghe
- Dauer: 20 Minuten
2000
- "Hi-Tex" - Projekt Mode/Tanz
- Atlanta, USA.
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Sheila Anaraki, Wobine Bosch, Victoria Hauke, Trinidad Martinez, Antje Pfundtner, Ina Regensburg
- Ton: Veit Kenner
- "margo. - Choreographie für 2 Tänzerinnen, 1 bildende Künstlerin und 2 Overheadprojektoren"
- Neubearbeitung: Barlach Halle K, Hamburg
- Choreographie: Victoria Hauke
- Overheadprojektion: Katrin Bethge
- Tondesign: Veit Kenner
- Tanz: Ina Regensburg, Victoria Hauke
- Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 61 Minuten
- Mit Unterstützung von: Hamburgische Kulturstiftung
1999
- "margo. - Choreographie für 2 Tänzerinnen, 1 bildende Künstlerin und 2 Overheadprojektoren"
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"margo" - Photos © Maren Grimm - Premiere: Barlach Halle K., Hamburg
- Choreographie: Victoria Hauke
- Overheadprojektion: Katrin Bethge
- Tondesign: Veit Kenner
- Tanz: Ina Regensburg, Victoria Hauke
- Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 58 Minuten
- Mit Unterstützung von: Hamburgische Kulturstiftung, NIL
- Hamburger Abendblatt (18.9.1999)
"In zehnwöchiger Improvisations- und Probenarbeit entwickelte die Hamburger Choreographin und Tänzerin Victoria Hauke mit ihrer Partnerin Ina Regensburg, der Zeichnerin Katrin Bethge und dem Musiker Veit Kenner ihr neues Stück "margo". Das abstrakte Bilder- und Bewegungsspiel aus ineinander gleitenden und sich überlagernden Körpern, Projektionen und Tönen hatte nun in der Barlach Halle K Premiere. Victoria Hauke zeigt mit klaren und reduzierten Mitteln eine in sich stimmige und formal geschlossene Choreographie. Im schönen, neutral weißen, geringste Veränderungen von Farbe, Licht und Dunkel seismografisch registrierenden Galerieraum entwickelt, wiederholt und umspielt sie Motive von Schwere, Fallen und Fangen, das Kippen des Körpers aus der Balance. Das Gewicht des Kopfes versetzt zunächst den Rumpf und Glieder in Schwingung. Dabei fungieren die sich in Kostüm und Frisur gleichenden Tänzerinnen auch mal als Spiegelbild des anderen. Verschmelzen miteinander oder mit den hellen Hintergrundflächen. Einmal drängt sie ein wachsender Schatten aus dem Raum an die Rampe. Dann wieder initiieren sie durch Gänge eine neue Sequenz. Ähnlich den Bällen im Bild setzen sich die Impulse fort, gehen abwechselnd aus von Klang, Körpern und Projektionen. Im zweiten Teil kommen die Tänzerinnen, nun in Schwarz, als ihre eigenen Schatten- und Schattenfiguren ins Lichtflächenspiel. Einmal scheint sich Ina Regensburg in einem komisch rabiaten "Box- und Strampel-Solo" gegen die Regeln aufzulehnen, gibt jedoch nach drei Anläufen wieder auf. Victoria Hauke hingegen schmiegt sich in langsamen Schleifen und Schwüngen bis zum Verschwimmen der Körperkonturen in die an den Wänden wabernden Sand- und Lichtschlieren. Im scheinbar Gleichen entpuppt sich also doch eigenwillig Ungleiches. Und "margo" als eine der gelungensten Arbeiten der Hamburger Choreografin." - "UND für fünf. - Choreographie für 5 Tänzer und 28 Kleidungsstücke"
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"UND für fünf" - Photos © Gerrit Schultze - Premiere: Zeise Hallen, Hamburg
- Eine Zusammenarbeit mit dem Modedesigner Thomas Stoess
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Fabien Chas, Victoria Hauke, Tatjana Mallia, Sasa Queliz, Olaf Reinicke
- Modedesign: Thomas Stoess, Assistenz: Bettina Hering
- Sprache: Wulf Mey, Eva Krautwig
- Ton: Veit Kenner
- Initiierung des Projekts: Gerrit Meier
- Dauer: 26 Minuten
1998
- "out and under posing news"
"out and under" - Photo © Wolfgang Unger- Werkstatt: Tanzwerft, Dosenfabrik Hamburg
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
- Overheadprojektion: Silke Timmann
- Musik: Ivo Vossen
- Kostüm: Irène Favre de Lucascaz
- Dauer: 30 Minuten
- "aumotat"
- Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg.
Performance zur Ausstellung "Automaten" - Choreographie: Victoria Hauke
- Performance: Johannes Missall
- Tanz: Victoria Hauke
- Ton: Ivo Vossen
- Kostüm Johanna von Renner
- Dauer: 15 Minuten
1997
- "pre-sam II"
- Werkstatt: Tanzwerft, Dosenfabrik Hamburg
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
- Overheadprojektion: Silke Timmann
- Musik: Ivo Vossen
- Dauer: 28 Minuten
- "pre-sam"
- Werkstatt: Tanzwerft, Dosenfabrik Hamburg
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
- Musik: Ivo Vossen
- Dauer: 20 Minuten
- "Malibou Couch"
- Werkstatt: Tanzwerft, Dosenfabrik Hamburg
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Natalie Mouillot, Victoria Hauke
- Text: Natalie Mouillot, Victoria Hauke
- Dauer: 25 Miunten
- "splitterparty"
- Premiere: Goldbekhaus Hamburg
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
- Musik/Ton: Claus Vogel
- Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 60 Minuten
1996
- "splitterparty"
- Werkstatt: "Tanzwerft auf Kampnagel"
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Andrea Stimper, Victoria Hauke
- Ton: Heinz Weber, Bühne: Victoria Hauke
- Dauer: 27 Minuten
- "1 out of 4"
"1 out of 4" - Photos © Michael Kurbatfinski- Werkstatt: "Tanzwerft auf Kampnagel"
- Choreographie/Tanz: Victoria Hauke
- Trompete/Synthesizer: Gunnar Schmidt
- Dramaturgie: Johannes Missall
- Dauer: 20 Miuten
1995
- "Ausschnitte aus between"
- Werkstatt: "Tanzwerft auf Kampnagel"
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Maria Fütterer, Victoria Hauke
- Ton/Musik: Claus Vogel, Bill Frisell
- Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 23 Minuten
- Gefördert von der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg
- taz (12.10.1995)
"Puren Tanz bietet Victoria Hauke im Duo mit Maria Fütterer. Ihr Thema: das Aufgeben von Balance im Spiel mit der Schwerkraft. Ein eigener, temporeicher Stil hat sich hier entwickelt, der sich am Fluß des Atems orientiert. Minimale Impulse steigern sich zu schwindelnden Energien, ebben abrupt ab. Kleine Wendungen sind darin versteckt, ideenreiche Posen und Eigenheiten, die kaum wahrnehmbar sind in der schnellen Abfolge der Bewegungen." - "between"
-


"between" - Photos © Michael Kurbatfinski - Premiere: Alabama-Kino auf Kampnagel
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Maria Fütterer, Victoria Hauke, Judika Leszmann
- Film: Victoria Hauke/Michael Lehmann, Kamera: Robert Berghoff
- Ton/Musik: Claus Vogel, Bill Frisell
- Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 58 Minuten
- Gefördert von der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg
- Die Welt (26.9.1995)
"Victoria Hauke´s neueste Produktion "between" erwies sich als überraschungsvolles Experiment ziwschen realen und filmischen Räumen. Gleich zu Anfang wurden die Zuschauer im vollbesetzen Alabama-Kino auf Kampnagel darauf hingewiesen,daß es nicht nur geadeaus auf der Leinwand mit vorgebauter Bühne etwas zu sehen gibt. Rundum bespielen die Hamburger Choreographin und die beiden Tänzerinnen Maria Fütterer und Judika Leszmann, in ihrer Tanz-Videoperformance das Kino, liefen schließlich sogar in der Waagerechten die Wand entlang, eingeklinkt in einen Stahlträger.....Dokumentierte Hand- und Fußbewegungen von Menschen auf der Straße werden dem Tanz im Film gegenübergestellt: fokussierte Momente gegenüber weiträumigem Tanz, der sich mitunter bis in die Peripherie verzweigt.......Unkonventionelle Ausformung von Bewegungsräumen kristallisiert sich mehr und mehr als Victoria Haukes Stärke heraus. Eine gewisse "Unfertigkeit" bestimmt hier die Dramaturgie. Der "aktive" Zuschauer ist gefragt, der sich aus verschiedenen Perspektiven sein Stück zusammenstellt, so wie das Kameraauge es im Video vormacht."
1994
- "Rot"
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
Musik: Claus Vogel - "shift" - Eine Kollaboration von 4 Tänzern und 3 Musikern
"shift"- Premiere: Kampnagel Hamburg
- Konzept: Victoria Hauke
- Tanz: Maria Fütterer, Victoria Hauke, Norbert Kliesch, Manuela Treinies, Saringi
- Percussion: Dieter Gostischa, Marimba/Percussion: Conny Sommer, Piano/Marimba: Claus Vogel
- Bühne: Christof Schwarz, Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 64 Minuten
- Gefördert von der Kulturbehörde der Hansestadt Hamburg
Ko-Produktion mit Kampnagel Hamburg 
"shift"- taz (14. Mai 1994)
"Victoria Hauke und ihre auf drei Musiker, zwei Mittänzerinnen und einen Mittänzer angewachsene Gruppe interpretieren hier Tanztheater als Möglichkeitsraum. Unbeschwert, und doch mit allem Ernst führen sie Fragmente aus dem in die Freiheit entlassenen Reich der Bewegungen und Töne vor. Es gibt keine Regeln, alles ist möglich.....Da gibt es pathetische Soli und ironische Brechungen, dramatische Lichtwechsel und abrupte Rhythmusänderungen. Manchmal meint man entrückte Traumbilder zu sehen. Dann wieder reißt einen die Präsenz der Bewegungen mit. Und dazwischen experimentiert die Gruppe noch mit Metallplatten, Seilen und dem Rhönrad, einem riesigen aus Stahlrohren bestehenden Laufrad mit Verstrebungen, das neue Möglichkeiten der Bewegung geradezu fordert." - "Cocon ohne Sofa"
"Cocon ohne Sofa" - Photo © Martin Ernst- Premiere: Goldbekhaus, Hamburg
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
- Percussion: Conny Sommer, Keyboards: Claus Vogel
- Bühne: Christof Schwarz
- Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 67 Minuten
1992
- "Roter Flitzer"
- Studioproduktion, Hamburg
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Maria Fütterer, Victoria Hauke
- Musik: Ronald Bias, Ravel
- Dauer: 40 Minuten
- Neu-Ulmer (18.3.1992)
"In "Roter Flitzer" von Victoria Hauke war, wie der Titel schon ahnen läßt, mehr Bewegung, mehr Schwung drin und auch ein wenig mehr ironischer Überschuß, wenn der verbissen durchgezogene Karriereweg ausgerechnet auf einem roten Dreirad zurückgelegt wird. Eine mit dem Sampler zerhackstückte Werbeonkelstimme aus dem Off blubbert von Liebe und stört die Kreise. Ausgetüfftelte Filigranarbeit verpaßte dem rasanten Tempo ästhetischen Witz. Vor allem aber gab es herrliche Figuren, den außergewöhnlichen Pas de Deux auf und bei rollendem Fetisch-Gefährt dabei besonders herausgestellt."
1993
- "out-door-project" - Projekt für Außenplätze in Hamburg
- Choreographie und Tanz: Victoria Hauke
- Keyboards: Claus Vogel, Percussion: Conny Sommer
- Dauer: 25 Minuten
- "oh-n-machtphantasien"
- Premiere: Junge Hunde Festival, Kampnagel, Hamburg
- Choreographie: Victoria Hauke, Co-creation: Aliksey Schoettle
- Tanz: Victoria Hauke, Aliksey Schoettle
- Musik: John Zorn, Bill Frisell
- Bühne: Victoria Hauke, Kostüm: Johanna von Renner
- Dauer: 47 Minuten
- Ko-Produktion mit Kampnagel

"oh-n-machtphantasien"
1991
- "Fragen Treiben"
- für die B.W. Gung Tanzkompanie, Ulm
- Choreographie: Victoria Hauke
- Tanz: Louis Bunt, Maria Fütterer, Victoria Hauke, Domenico Strazzeri
- Musik: John Zorn
- Bühne und Kostüm: Victoria Hauke
- Dauer: 35 Minuten
- Fragen sind vergleichbar mit einer Tür, die von einem Raum in einen anderen führt, ohne dass wir wissen, was sich hinter der Tür befindet. Manchmal suchen wir diese Türen, manchmal stehen wir vor einer, ohne zu wissen, wie wir dort hingekommen sind. Trotz der Ungewissheit über ihre Beschaffenheit oder die Gefahren, die jenseits der Tür lauern mögen, genügt deren Existenz, um sie irgendwann öffnen zu wollen oder zu müssen.
- Südwest Presse (5.2.91)
"Victoria Haukes Choreographie betonte dann wieder den Ausdrucksbereich purifiziert tänzerischer Elemente und zeigte damit zugleich ein souveränes Verfügen über dessen Mittel."

